Geschichte

Nachdem ihr Gemahl aus einer Schlacht nicht mehr heimkehrte und ihre drei Söhne im Plankental einer Bluttat zum Opfer fielen, trat Adelindis ins Kloster Buchau ein, wo ihre Tochter Äbtissin war. Sie entfaltete eine segensreiche Tätigkeit, half den Notleidenden und Bedrängten und machte dem Kloster reiche Zuwendungen aus ihrem gräflichen Vermögen. Zu ihrem Gedächtnis wurde Jahrhunderte hindurch vom Kloster und später Stift Buchau alljährlich am 28. August das Adelindisfest gefeiert, wobei durch die Stiftsdamen bis zu 4.000 Brotlaibe an die Armen des Federseegebietes verteilt wurden. Zur Erinnerung an diesen Festtag, der Tausende nach Buchau führte und mit der Aufhebung des Stiftes 1802 endete, gründeten Buchauer Bürger nach dem Ersten Weltkrieg den Adelindisverein und gestalteten 1924 das Adelindisfest neu als Heimat- und Kinderfest.

Höhepunkte der Festtage mit viel Musik und Tradition ist der bunte, historisch reich gestaltete Festzug mit über 1.200 Mitwirkenden aus Kindergärten, Schulen, Vereinen und Institutionen. Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Federseegebiet prägen dieses Ereignis mit ihren Festwägen und Gruppen eindrucksvoll.